Algen und Santoku Messer in der Japanischen Küche
Verwendung von Algen in der Japanischen Küche
Die Japanische Küche enthält viele Nahrungsmittel, die sich positiv auf unsere Gesundheit auswirken. Besonders berühmt ist die Japanische Küche für die Verwendung von Algen. Verschiedene Algenarten werden zum Kochen verwendet. Besonders beliebt ist der Seetang in seinen unterschiedlichen Arten. In Japan werden jährlich 300000 t Seetang verspeist. Algen wirken in Speisen geschmacksverstärkend. Beliebt sind Algen als Beilagen in Suppen oder Salaten. Sie werden aber auch für gerollten Sushi, Reisgerichte oder Tofu und Knabbergebäck verwendet. Die in Japan gebräuchlichsten Hauptarten sind Wakame und Nori sowie Hijiki.
Algen und deren gesundheitliche Bedeutung
Algen haben einen sehr hohen Stellenwert für die Gesundheit. Sie haben sehr positive Eigenschaften, die die körperliche Gesundheit begünstigen können. Die Traditionelle Chinesische Medizin verwendet Algen schon seit 5000 Jahren.
Algen wirken blutdrucksenkend, blutreinigend, magen- und darmschützend, antiviral und antibakteriell. Algen können Schwermetalle und radioaktive Substanzen komplexieren sowie den Cholesterinspiegel senken. Außerdem enthalten sie einen hohen Gehlt an Jod, wovon in den westlichen Ländern häufig ein Mangel in der Aufnahme besteht.
Algen fördern durch ihre hohe Konzentration an Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelemente die körpereigene Immunabwehr und steigern dadurch das Wohlbefinden. Sie sind aber auch für Haut, Haare, Nägel und Bindegewebe sehr wertvoll. Japan, als das Land mit dem größten Verzehr von Algen, weist eine sehr geringe Brustkrebsrate bei Frauen auf.
Santoku Messer in der Japanischen Küche
Die traditionelle Japanische Küche bietet nicht nur eine ausgewogene, gesunde Ernährung, sondern weist in diesem Zusammenhang auch eine jahrhundertealte Koch- und Schneidkultur auf. Schließlich kommen die besten und schärfsten Messer ursprünglich aus Japan. Die Schneidkultur hat in Japan einen hohen Stellenwert und wird sehr ernst genommen. In der japanischen Kochausbildung wird im ersten Lehrjahr nur der korrekte Umgang mit Messern sowie das Schleifen gelehrt. Ein Koch, der seine Santoku Messer nicht kennt, ist in Japan kein wahrer Koch.
Jeder Koch in Japan lernt als erstes den Umgang mit Santoku Messern.
Das Santoku Messer ist DAS traditionelle japanische Allzweckmesser.
Der Begriff “Santoku” ( San – Drei, toku – Tugenden ) weist auf die sehr guten Eigenschaften des Messers beim schneiden von Fisch, Fleisch und Gemüse hin. Entstanden ist dieser Begriff nach dem zweiten Weltkrieg, als neben Fisch und Gemüse auch zunehmend Fleisch auf den Tisch kam und dieses scharfe Santoku Messer dafür ebenso geeignet war wie für Fisch und Gemüse.
Das Santoku Messer ist vergleichbar mit der westlichen Kochmesserform.
Charakteristisch für Santoku Messer ist, dass die Oberkante des Santoku Messers eine Linie mit dem Griff bildet sowie seine breite Klingenform, so dass unter dem Griff viel Platz für die Finger bleibt.
Santoku Messer liegen bei sämtlichen Schneidarbeiten gut in der Hand und können vielseitig eingesetzt werden. Sogar als Wiegemesser sind Santoku Messer geeignet. Da die Handhabung des Messer einiges an Können und Wissen voraussetzt, hier ein kurzes Video dazu:
In this article we explain why algae are so important in the japanese cuisine an which typical tools (e.g. santoku knifes) are used by japanese cooks.











